Morbus Bechterew, unsere Antwort

Was ist Morbus Bechterew?

Morbus Bechterew ist eine rheumatische Erkrankung aus der Familie der Spondyloarthritiden, die eine chronische Entzündung der Gelenke hervorruft. Sie betrifft den unteren Rücken und die Wirbelsäule, aber sie kann auch die Fuß- und Kniegelenke befallen. Es handelt sich um eine chronische und fortschreitende Krankheit: die Entzündung bleibt bestehen und führt zu einer Versteifung der Gelenke. Im schlimmsten Fall wachsen die Wirbel zusammen, was einen zum Invaliden machen kann. Morbus Bechterew kann ebenfalls zu Herz-Kreislauf-Komplikationen führen. Zum Glück sind heutzutage die schweren Krankheitsformen seltener, weil man durch die Kernspintomographie schon sehr früh eine Diagnose stellen kann. Durch eine Behandlung lassen sich die Symptome beherrschen und die Versteifung der Gelenke etwas verringern.

Wer ist von dieser Krankheit betroffen?

Diese relativ seltene Krankheit betrifft dreimal mehr Männer als Frauen und sie tritt zwischen 15 und 40 Jahren bei Personen auf, die ansonsten bei guter Gesundheit sind. Eine Person, deren Bruder oder Schwester an dieser Krankheit leidet, hat ein 50-fach erhöhtes Risiko, diese Krankheit zu bekommen als der Rest der Bevölkerung.

Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen für Morbus Bechterew sind unbekannt. Wissenschaftler sind der Ansicht, dass sie durch ein Zusammentreffen verschiedener genetischer und umweltbezogener Faktoren entsteht. Das Gen HL1-B27 wurde als prädisponierender Faktor für diese entzündliche Krankheit identifiziert, weil dieses bei 93 % aller betroffenen Personen vorhanden ist. Jedoch verursacht es nicht allein den Morbus Bechterew: nur 5-6 % der Personen, die dieses Gen besitzen, entwickeln die Krankheit. Neben dem genetischen Faktor glaubt man, dass Bakterien, die eine Entzündung der Genitalien und des Verdauungssystems verursachen, zum Teil verantwortlich für das Entstehen des Morbus Bechterew sein könnten, weil sie das Immunsystem verändern. Es kommt daher häufig vor, dass die Symptome der Krankheit sich in den Wochen nach einer Infektion der Verdauungsorgane oder der Genitalien zeigen.

Symptome

Morbus Bechterew äußert sich durch Schmerzen im unteren Rücken und im Kreuzbein-Darmbein-Gelenk, dort, wo die Wirbelsäule mit dem Becken verbunden ist. Die Schmerzen sind besonders stark am Ende der Nacht und können dazu führen, dass der Erkrankte sogar davon aufwacht. Man bemerkt ebenfalls einen Verlust der Beweglichkeit der Gelenke, vor allem beim Aufwachen sowie eine starre oder gewölbte Körperhaltung. Diese Symptome entwickeln sich schubweise; zwischen zwei Anfällen schwächen sie sich ab und verschwinden manchmal vollständig, bevor sie wieder auftreten.

Was kann man bei Morbus Bechterew tun ?

Es gibt keine Behandlung, die einen Morbus Bechterew heilen könnte. Die Medikamente kontrollieren die Symptome, indem sie die Entzündung und die Schmerzen verringern. Die Basisbehandlung besteht deshalb aus der Gabe von nicht-steroidalen, entzündungshemmenden Medikamenten und aus Kortikoid-Injektionen bei starken Schmerzen. Während den einzelnen Schüben des Morbus Bechterew ist es angebracht, sich auszuruhen, aber danach ist es wichtig, sich regelmäßig sportlich zu betätigen. Sportarten, die den Rücken und den Beckengürtel stärken, wie z.B. Schwimmen, sind zu bevorzugen.

Dehnen der Wirbelsäule zur Linderung der Symptome bei Morbus Bechterew

Sich mehrmals am Tag zu dehnen, ist wichtig bei Morbus Bechterew, weil die Schmerzen oft nachlassen, sobald die Gelenke wieder warm geworden sind. Die Anwendung von Nubax ist ebenfalls empfehlenswert, weil die Wirksamkeit der axialen Druckentlastung zur Verringerung der Steifheit und der Rückenschmerzen erwiesen ist. Wenn Nubax den Morbus Bechterew auch nicht heilen kann, kann es den Alltag der Betroffenen stark verbessern, weil es die Schmerzen lindert und so die Einnahme der Entzündungshemmer reduzieren kann, die auf lange Sicht zu Verdauungsproblemen führen können. 10 Minuten täglich angewandt, lockert es Ihren Rücken und trägt zu einer guten Körperhaltung bei und gebietet dem Fortschreiten der Krankheit ohne Risiko und auf natürliche Weise Einhalt.

Was sind die Auswirkungen auf meinen Rücken?

Nubax zieht Ihren Rücken und Ihre Wirbelsäule auf eine mehr oder weniger intensive Art und Weise auseinander. In der Praxis werden die Wirbelkörper einer nach dem anderen auseinandergezogen, so dass sich der Hohlraum der Bandscheiben vergrößert. Die Gelenkfläche des Gelenks wird gedehnt wie wenn der Rückens nach vorne gebeugt wird. Die Auswirkungen dieser intensiven axialen Dehnung sind zahlreich und betreffen sowohl Ihre Wirbelsäule als auch Ihre Muskeln und die benachbarten Bänder.

Bezüglich der Bandscheiben vergrößert eine Trennung der einzelnen Wirbelkörper den Platz, den die Bandscheiben haben. Diese Bewegung erzeugt eine Sogwirkung im Innern der Bandscheibe. Diese Saugkraft bringt das gallertartige Innere der Bandscheiben wieder in die Mitte zurück, wodurch Bandscheibenvorfälle und Brüche vermieden werden können.

Andererseits führt die Vergrößerung des Raumes, den die Bandscheiben haben, dazu, dass Blut in das Innere dieses Hohlraums gesaugt wird. Die Bandscheibe wird also in Blut gebadet und mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Durch diesen Effekt lassen sich das Aufplustern und die Regeneration der Bandscheibe erklären, die bei der axialen Druckentlastung während klinischer Studien beobachtet wurden.

Schließlich bewirkt die simultane Dehnung der Facettengelenke, der Wirbelkörper und der paraspinalen Bänder, dass die Wirbel sich vertikal und horizontal wieder neu ausrichten und ihre richtige Position zueinander einnehmen.

Nubax bietet eine tiefergehende Behandlung der Wirbelsäule. Aber das ist nicht alles. Tatsächlich wirkt sich Nubax auch günstig auf Ihr Gewebe aus: Muskeln, Bänder und Sehnen. Eine Dehnung vermindert die Verspannungen und erhöht die Beweglichkeit. So wird auch das Risiko von Verletzungen und Mikrorissen des Gewebes reduziert. Eine Dehnung Ihrer Rücken- und Lendenmuskeln verleiht Ihnen mehr Gelenkigkeit, aber gleichzeitig auch eine erhöhte Spannkraft und Leistungsstärke. Ihre Muskeln können Ihren Oberkörper dann besser in einer aufrechten Position halten und ihre Rolle als Stoßdämpfer besser ausüben. Diese Verbesserungen wirken sich ihrerseits wieder günstig auf die Wirbelsäule aus, was wiederum die Bandscheiben entlastet.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die axiale Druckentlastung der Wirbelsäule eine dreifachen Effekt auf Wirbelsäule (die Rückenwirbel und ihre Bandscheiben), Muskeln und paraspinale Bänder im besonderen und auf den Rücken im allgemeinen hat.

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